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"Was bleibt, sind Fragen"

"Was bleibt, sind Fragen"

Eine Reihe von Interviewfilmen zu Fragen der Gegenwart.

Die Globalisierung hat den fassbaren Horizont unseres Weltverstehens in einem unvorstellbaren Ausmaß positiv aufgebrochen – und ist zugleich in unser Leben einschlagen, wie ein Blitz mit einer nicht leicht zu erklärenden „Vergemeinsamung“ der zahlreichen und vielfältigen Probleme der Welt.

Unser Leben ist komplexer und komplizierter geworden!

Wir leben in einer Zeit der Verunsicherung, in der es allerlei Rattenfängern leicht fällt, mit einfachsten Parolen auf Stimmenfang bei den Besitzstandswahrern im Bürgertum zu gehen. Es wird den vermeintlich Verunsicherten ein rückwärtsgewandter Provinzialismus als natürlicher Schutzhafen einer liebenswerten Heimat vorgegaukelt.

Unsere Zeit ist eine Zeit der Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt.

Wer heute die weltweit zusammenhängenden Prozesse einer globalisierten Welt und ihrer lokalen Auswirkungen zu erklären versucht, ohne vorschnelle und vermeintlich einfache Antworten geben zu wollen, der muss weit ausholen. Dabei gehen diese bedächtigen Erklärer das Risiko ein, als „Gutmenschen“ diffamiert zu werden.

Postmoderne Aufklärer, die sich wider den plauderhaften Zeitgeist der Talkshows wenden, tun sich schwer, für ihre Gedanken eine Plattform zu finden.

Wer mit Bedacht für Vernunft, Toleranz und gegen Vorurteile, Gewalt und Willkür plädiert – braucht ein geduldiges Forum, in dem die Zuhörer die nötige Zeit und Empathie für diese Themen mitbringen. Denn diese Auseinandersetzung, die in unseren westlichen Gesellschaften als erfolgreich durchgefochten galt - und die uns daher nicht mehr zeitgemäß erschien, ist heute wieder ein essentieller Diskurs geworden.

BABEL-Gespräche wollen eine der Plattformen für die Menschen sein, die zu den drängenden Fragen unserer nahen und weiten Welt etwas zu sagen haben. Eine Plattform, die keinen Anspruch erhebt, die einzige, führende oder wichtigste Veranstaltung dieser Art zu sein... BABEL-Gespräche geben ihren Zuhörern und -sehern keine schnellen Antworten. Sie versuchen, zu erklären:

"Was bleibt, sind Fragen."

Je mehr wir fragen, desto mehr werden wir uns den Antworten nähern. Das ist der Ansatz der BABEL-Gespräche, einer gefilmten Interviewreihe, nach dem Vorbild einer bürgerlichen und sich klug zurücknehmenden Gesprächskultur von Menschen wie Günter Gaus, vor dem wir uns an dieser Stelle respektvoll verneigen.

BABEL-Gespräche werden neben einer Almanach-SIRENE versuchen, sich in allen Kommunikationsforen unserer Zeit Gehör zu verschaffen. 

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